Jahresprogramm 2007

Jan.Das Friedensdorf „Neve Shalom / Wahat al-Salam“
11.Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern scheint unlösbar zu sein. Auf kleine Hoffnungsschimmer folgen stets wieder herbe Rückschläge. Dass aber ein friedliches Zusammenleben möglich ist, beweist das Friedensdorf Neve Shalom / Wahat al-Salam („Oase des Friedens“) seit drei Jahrzehnten. Jüdische, muslimische und christliche Familien leben dort in gegenseitiger Achtung und Partnerschaft zusammen.
Markus Dütschler, Koordinator des Vereins „Schweizer Freunde und Freundinnen von Neve Shalom/Wahat al-Salam“ gibt einen Einblick in das Mut machende Friedensdorf.

Feb.Sich wehren ohne schlechtes Gewissen
1.Wir Frauen getrauen uns oft nicht, unsere eigenen Ansichten und Wünsche durchzusetzen. Dem Frieden zu Liebe, um Streit zu vermeiden, sagen wir viel zu oft „ja“, gegen unseren eigentlichen Willen. Und sobald wir etwas für uns selber wollen, haben wir ein schlechtes Gewissen. Warum ist das so? Wie kommen wir aus diesen unguten Mustern heraus?
Ein Abend mit Heidi Hofer Schweingruber, Erwachsenen-bildnerin und psychologische Beraterin, Zürich.


MärzJa oder Nein ?
1.Informations- und Diskussionsabend über die Abstimmungs-vorlagen vom 11. März (Volksinitiative für eine Einheits-krankenkasse) sowie über weitere, im 2007 vorgesehene wichtige Vorlagen (Revision der Invalidenversicherung, Volksinitiative „Für eine realistische Flughafenpolitik“ usw.)
Vreni Hubmann, Nationalrätin, Zürich, zeigt sowohl Vor- als auch Nachteile sowie Argumente von Befürwortern und Gegnern auf.


MärzInternationaler Tag der Frau !
8.„Mut zum eigenen Weg!“ heisst es am diesjährigen Frauen-Fest, organisiert von verschiedenen Frauen(gruppierungen).
“Snacks aus aller Welt“ fürs Buffet sind willkommen!
Ort:Ref. Kirchgemeindehaus, Grampenweg, Bülach
Zeit:Ab 19 Uhr Buffet, ab ca. 19.30 Uhr Programm


AprilLebensmittelkontrolle – ein Blick hinter die Kulissen
12.Eigentlich ist es selbstverständlich, dass in Restaurants, Bäckereien, Metzgereien und Lebensmittelgeschäften auch hinter den Kulissen Sauberkeit und gute Hygiene herrschen. Doch ab und zu wird ein Fall aufgedeckt, dass es einem graust: Würmer im Mehl, Kakerlaken in der Küche, Hundefutter in der Pfanne…
Ferdinand Uehli, Leiter Lebensmittelinspektorat Winterthur, gibt Einblick in die Arbeit eines Lebensmittelinspektors, wer, was und wo kontrolliert wird und was passiert, wenn desolate Zustände angetroffen werden.


MaiHautkrebs
10.Hautkrebs nimmt erschreckend zu. Warum ist das so? Wer ist gefährdet? Wie sind die Behandlungsmöglichkeiten? Kann man/frau selber vorbeugend etwas dagegen tun?
Dr. med. Andreas Müller, FMH Dermatologe, Bülach, gibt Auskunft und beantwortet Ihre Fragen.


JuniOceanCare – ein Engagement für den Lebensraum Meer
7.Ein blauer Planet ohne Wale und Delphine? Schonungslos werden die Meere vom Menschen ausgebeutet. Dies bedroht nicht nur die Zukunft der Tiere sondern auch unsere!
Vera Bürgi, eine Zürcher Unterländerin wie wir, engagiert sich seit Jahren bei „OceanCare“. Sie zeigt auf, wie sich diese Schweizer Organisation erfolgreich für die Meeresbewohner und ihren Lebensraum stark macht – und was wir tun können.


JuliAppenzellerland
5.
ganzer Tag
Auf vielseitigen Wunsch führt unser diesjähriger Ausflug ins Appenzellerland. Wir besuchen das Brauchtumsmuseum in Urnäsch und lernen auf einem geführten Rundgang durch Appenzell viel Schönes und nicht Alltägliches kennen.
Und bei genügend Interesse kann auch ein Blick hinter die Kulissen von „Appenzeller-Alpenbitter“ oder „Appezöller-Bier“ geworfen werden.
Details und Anmeldung siehe separate Ausschreibung.
Anmeldung nötig bis spätestens Anfang Juni!


Aug.Unkraut oder Heilkraut ? (Schulferien)
9.Am Wegrand, in Wiesen und Wäldern wächst und blüht manches Unscheinbare, das in der Küche oder als Heilpflanze genutzt werden kann. Auf einem ausgedehnten Spaziergang mit der Naturheilpraktikerin Rita Joss lernen wir einige dieser Kräuter und Blumen kennen und erfahren viel Erstaunliches und Wissenswertes.
Zu diesem „Auswärtsabend“ sind auch Männer + Jugendliche eingeladen!

Details und Anmeldung siehe separate Ausschreibung.
Anmeldung nötig bis spätestens Anfang Juli !
TeilnehmerInnenzahl beschränkt!


Sept.Magische Orte im Zürcher Unterland
6.In ihrem Buch „Magisches Zürich“ stellt Barbara Hutzl-Ronge 24 Wanderungen zu Orten der Kraft im Kanton Zürich vor: frühere Kultstätten, heilige Quellen, rätselvolle Menhire und sagenumwobene Plätze, die bis heute eine besondere Anziehung bewahrt haben. Auch in unserer Umgebung gibt es solche kraftvollen Orte, die wir als wohltuend erleben können. Barbara Hutzl-Ronge stellt sie uns vor und erzählt interessante Geschichten, die mit diesen Orten verbunden sind.


Okt.Anordnungen für den Todesfall
4.Wir alle müssen sterben, verdrängen Gedanken an den Tod - den eigenen und den von Nahestehenden - aber meist. Dabei ist es für Angehörige wichtig und erleichternd, wenn Wünsche und Bedürfnisse fürs Sterben und nach dem Tod vorhanden sind. Nur so können solche auch wirklich erfüllt werden. Und da niemand weiss, wann, wo und unter welchen Umständen er sterben wird, ist es nie zu früh, solche Anordnungen zu treffen.
Monika Schmid von der Pro-Senectute, Bülach, informiert über Praktisches und Wissenswertes zum Lebensende und worauf bei solchen Vorkehrungen besonders zu achten ist.


Nov.Organspenden = Leben schenken
1.2005 wurden über 400 Organtransplationen vorgenommen. Doch mehr als 1000 Patienten sind - teilweise seit Jahren - auf der Warteliste und jedes Jahr sterben mehrere Dutzend Menschen, denen eine Organspende zu einem längeren und besseren Leben verholfen hätte.
Claudia Lüscher von Swisstransplant, Bern, informiert über die heutigen Möglichkeiten von Organtransplationen sowie über das neue, im 2007 in Kraft tretende Transplationsgesetz und stellt den Organspender-Ausweis vor.


Dez.Mutter Theresa – Leben und Wirken
13.Im Rahmen unserer Reihe „aussergewöhnliche Frauen“ möchten wir diesmal mehr über „Mutter Theresa“ erfahren. Sicher haben alle schon von ihr, dem „Engel der Armen“, gehört oder gelesen. 1979 erhielt sie den Friedensnobelpreis. Sie starb im September 1996 und wurde im Oktober 2003 selig gesprochen.
Jeannine Kunze, Wil SG, eine junge, in der Schweiz aufgewachsene Inderin, zeigt uns, wer „Mutter Theresa“ war und was sie in ihrem aussergewöhnlichen Leben bewirkt hat.